Die Ernährung im Sport spielt eine wichtige Rolle, die gerne von Sportlern, Trainern und Betreuer vernachlässigt wird.
Die Leistung eines Spielers hängt aber auch mit der Ernährung zusammen und kann in Situationen spielentscheidend sein.
Dabei ist es gar nicht so schwer, seine Ernährung in die richtige Bahn zu lenken. Leider reagiert ein Sportler erst auf die Warnsignale
seines Körpers, wenn es schon zu spät ist. Wir haben einige Warnsignale zusammengefasst:
Konzentrationsschwäche
Konzentrationsschwäche tritt bei einem Mangel an Magnesium, Vitaminen des B-Komplexes sowie an Kohlenhydraten auf.
Das Kohlenhydrat Glukose ist der einzige Nährstoff, der vom Gehirn auf Dauer verstoffwechselt werden kann.
Zur Verstoffwechselung der Kohlenhydrate ist u. a. das Vitamin B1 (Thiamin) unentbehrlich. Ein Mangel an diesem Vitamin kann
somit indirekt zu Konzentrationsschwäche führen, obwohl genügend Kohlenhydrate vorhanden sind. Ohne Vitamin B1
können diese Kohlenhydrate vom Organismus nicht genutzt werden.
Muskelkater
Muskelkater tritt vermehrt bei einem Calcium-, Kalium-, Magnesium-, Flüssigkeitsdefizit auf. Gefüllte Depots sind die beste Verhütungsmöglichkeit
des Körpers.
Muskelfaserrisse
Muskelfaserrisse und wiederkehrende Muskelzerrungen treten vermehrt bei einem über der Norm liegenden erhöhten Harnsäurespiegel im Blut auf.
Erhöhte Harnsäurespiegel werden in den meisten Fällen durch einen zu hohen Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren hervorgerufen,
insbesondere wenn eine genetische Veranlagung dazu besteht. Nach der Normalisierung der Harnsäurewerte lässt sich eine deutliche Verminderung
der Muskelverletzungen feststellen.